Altes Rathaus und historischer Marktplatz

In der Mitte des Marktplatzes steht seit 1986 der Brunnen, der in der Nähe von Dresden aus Postaer Sandstein gefertigt wurde. Der Platz ist umgeben von zahlreichen Fachwerk- und Putzbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Bei der Restaurierung des Platzes im Jahre 1985 wurden Kirchenfundamente aus dem 12. Jahrhundert sichtbar. Ein Bronzebuch und farbige Steine im Pflaster des Platzes kennzeichnen den Standort der ersten Peiner Kirche.

Insgesamt neun Bronzebücher mit Hinweisen auf die Geschichte der Stadt Peine finden Sie bei Ihrem Rundgang durch die Peiner Innenstadt.
Die genauen Standorte:

Altes Rathaus

Ein für die damalige Zeit repräsentatives Gebäude am Marktplatz ist das alte Rathaus. Hier tagte der Rat, der die Geschäfte führte, Verordnungen erließ und Recht sprach. Nachdem der große Stadtbrand 1557 fast die gesamte Stadt Peine samt ihrem Rathaus in Schutt und Asche gelegt hatte, wurden in den darauf folgenden Jahrhunderten mehrere Rathäuser an gleicher Stelle wieder aufgebaut. Das Alte Rathaus wurde 1827 erbaut.

Das Stadtwappen brachte Ratsbaumeister Fütterer 1858 an. Im Erdgeschoß gab es einen Ratskeller mit einem Kellerwirt. 

 
Turmbläserfigur kündigt das Glockenspiel an

Glockenspiel des Alten Rathauses

Mehrmals täglich öffnet sich hoch oben im Turm des Alten Rathauses auf dem historischen Marktplatz ein Türchen, der Trompeter erscheint und kündigt den Beginn des Glockenspiels an.

Abhängig von der Jahreszeit klingen anschließend drei unterschiedliche Stücke nacheinander vom Turm des Alten Rathauses: zwischen Anfang Januar und Mitte Juni:

  • "Die Gedanken sind frei" von Walther von der Vogelweide
  • "Freude, schöner Götterfunken: Tochter aus Elysium" (aus der 9. Sinfonie) von Ludwig van Beethoven
  • "Üb immer Treu und Redlichkeit" von Wolfgang Amadeus Mozart

zwischen Mitte Juni und Ende Oktober:

  • "Jetzt kommen die lustigen Tage" von Hannes Wader
  • "Glückauf der Steiger kommt" von Theodor Salzmann
  • "Muss I denn, muss I denn zum Städtele hinaus" von Friedrich Silcher (1. Strophe) und Heinrich Wagner (2. und 3. Strophe)

zwischen November und dem 1. Advent:

  • "Morgenglanz der Ewigkeit" von Christan Knorr von Rosenroth
  • "Es waren zwei Königskinder" von unbekanntem Autor
  • "Nun ruhen alle Wälder" von Paul Gerhardt

Zur Advents- und Weihnachtszeit:

  • "Leise rieselt der Schnee" von Eduard Ebel
  • "Oh Du fröhliche" von Johannes Daniel Falk
  • "Kling, Glöckchen, klingelingeling" von Karl Enslin

Das Glockenspiel ist täglich um 11:00 und 12:00 Uhr sowie stündlich von 15:00 bis 18:00 Uhr zu hören.

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