Betreuung kranker Kinder

Berufstätige Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung haben gegenüber dem Arbeitgeber – soweit arbeitsvertraglich oder tarifvertraglich nicht anders vereinbart – Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit wenn sie ein krankes Kind betreuen müssen und die Betreuung durch eine andere Person nicht möglich oder zumutbar ist. Soweit kein Anspruch auf bezahlte Freistellung besteht, haben ArbeitnehmerInnen Anspruch auf unbezahlte Freistellung, wenn

  • es nach ärztlichem Attest erforderlich ist, dass sie wegen Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege des Kindes der Arbeit fernbleiben
  • eine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgabe nicht übernehmen kann
  • das Kind jünger als 12 Jahre oder behindert und hilfsbedürftig ist.

Elternpaar: Pro Jahr, Kind und Elternteil 10 Tage im Jahr, bei mehreren Kindern maximal 25 Tage je Elternteil

Alleinerziehende: Pro Kind 20 Tage im Jahr; bei mehreren Kindern maximal 50 Tage

Besteht kein Anspruch auf bezahlte Freistellung, zahlt die gesetzliche Krankenkasse Krankengeld, wenn im Haushalt keine andere Person lebt, die die Betreuung des Kindes übernehmen kann. Das Gleiche gilt, wenn ein Kind durch einen Unfall im Kindergarten, im Hort oder in der Schule sowie auf dem Weg dorthin oder nach Hause verletzt worden ist und der Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bedarf.

Peiner Arztpraxen: Besonders kinderfreundlich!

In vielen Peiner Arztpraxen werden Kinder bevorzugt behandelt. Statt langer Wartezeiten werden die kleinen Patienten häufig direkt drangenommen. Und wenn es doch mal zu Wartezeiten kommt, stehen zumeist eigene Kinderecken mit allerlei Spielsachen bereit, um das Warten zu verkürzen.

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