Peine Marketing lädt zu Beteiligungsprozess ein: Zukunftswerkstatt Innenstadt startet

10.11.2021

Peine Marketing lädt zu Beteiligungsprozess ein: Zukunftswerkstatt Innenstadt startet

Wie wird die Innenstadt der Zukunft aussehen? Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Peiner Innenstadt ein attraktiver Standortfaktor bleibt? Wie können wir die Innenstadt zukunftsfest gestalten? Antworten auf diese Fragen sollen mit dem Beteiligungsprozess „Zukunftswerkstatt Innenstadt“ entwickelt werden, zu dem die Peine Marketing GmbH Stakeholder und Bürger einlädt.

„Die Innenstädte befinden sich seit Jahren in einem Wandel, doch Corona hat die Probleme noch verstärkt und den Wandel beschleunigt. Die Innenstadtakteure, aber auch die gesamte Bevölkerung, wollen wir in diesen Transformationsprozess einbeziehen, um die Innenstadt als lebendiges Zentrum der Kommunikation, des Erlebnisses und des sozialen Austausches zu erhalten“, erklärt Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführerin der Peine Marketing GmbH. „Vielfalt und Multifunktionalität stehen dabei im Mittelpunkt – die Innenstadt der Zukunft ist ein Ort, der Einkaufen, Wohnen, Arbeiten, Kultur und Erleben verbindet. Mit der Zukunftswerkstatt stellen wir die Weichen.“

Finanziert wird der Beteiligungsprozess über das Landesprogramm Perspektive Innenstadt. Die Stadt Peine erhält rund 1,1 Millionen Euro für Projekte, die die Innenstadt stärken. Die Wirtschaftsförderung hat bereits im Sommer zu einem Runden Tisch eingeladen. In der Zukunftswerkstatt sollen jetzt unter Federführung des Stadtmarketings konkrete Projekte erarbeitet werden.

„Es ist wichtig, dass wir die Peiner Innenstadt weiterentwickeln und resilient für die Zukunft aufstellen. Dabei müssen wir ganz unterschiedliche Themen im Blick haben wie Mobilität, Leerstandsmanagement oder die Steigerung der Aufenthaltsqualität. Ich freue mich daher sehr, dass wir dies unter Beteiligung zahlreicher Akteure und Bürger nun in Angriff nehmen können“, sagt Klaus Saemann, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der PeMa. „Schon der Runde Tisch hat gezeigt, dass die Peiner viele gute Ideen haben, um ihre Innenstadt weiterzuentwickeln. Ich bin gespannt auf die Ideen und Vorschläge, die nun erarbeitet werden.“

Die Ergebnisse von Workshops und Online-Befragung fließen dann in eine Lenkungsgruppe ein, die ab Dezember die vorgeschlagenen Projekte priorisieren wird. Anfang Februar 2022 soll der Maßnahmenkatalog für die Innenstadt vorliegen. Ein Teil der Sofortmaßnahmen soll dann bis März 2023 aus dem Förderprogramm Perspektive Innenstadt realisiert werden. „Das Tempo ist sportlich und durch das Förderprogramm vorgegeben, denn die Mittel für die kurzfristigen Projekte müssen bis März 2023 eingesetzt werden, sonst verfallen sie. Doch ich sehe im engen Zeitfenster auch eine große Chance, denn wir haben keine Zeit zu verlieren, um die Weichen für die Zukunft zu stellen“, so Anja Barlen-Herbig.

Bürger gestalten ihre Stadt – alle Peiner sind gefragt!

Die Zukunftswerkstatt Innenstadt ist ein gefördertes Projekt aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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